Sebalder Pfarrhof 2-20. Sebalder Pfarrhof Sebalder Pfarrhof
Hier wohnten einst der Sebalder Klerus: Prediger, Diakone, "Schaffer" (Verwalter) und Bedienstete. Rund um die Uhr war in der "Wöchnerstube" im wöchentlichen Wechsel immer jemand bereit, Sterbende die Letzte Ölung zu spenden. Als Speise- und Versammlungsraum diente der "Kapitalsaal". Die ostwärts gewandte Apsis der Hauskapelle ist das weltbekannte Chörlein (Kopie von 1902, Original im Germ. Nationalmuseum). Es geht die Sage, daß der spätere König Wenzel im Jahre 1381 in sein Taufwasser uriniert haben soll. Hastig wurde im Pfarrhof neues Wasser erwärmt. Dabei fängt das alte Holzhaus Feuer und brennt lichterloh ab. Der Vater des Täuflings, Kaiser Karl IV., finanziert nach diesem Zwischenfall den neuen, steingebauten WIrtschaftshof. Im Zweiten Weltkrieg konnten trotz heftiger Bombenwürfe in unmittelbarer Nachbarschaft (Moritzkapelle, Bratwurstglöcklein, Sebalduskirche) glücklicherweise keine größeren Schäden verzeichnet werden. Heute wohnen die evangelischen Sebalder Pfarrerinnen und Pfarrer mit ihren Familien im mittelalterlichen Sebalder Pfarrhof.
Sebalder Pfarrhof, Albrecht-Dürer-Platz 1 (September 2002)
Sebalder Pfarrhof, Albrecht-Dürer-Platz 1 (Juli 2012)
Sebalder Pfarrhof, Albrecht-Dürer-Platz 1 (Mai 2011)
Chörlein am alten Sebalder Pfarrhof (Juli 2003)
Sebalder Pfarrhof - Innenhof (August 2009)
Sebalder Pfarrhof - Innenhof (Mai 2011)
Sebalder Pfarrhof - Innenhof (Mai 2011)
Blick vom Innenhof des Sebalder Pfarrhofes zu den Türmen der Sebalduskirche (Juni 2011)
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Letzte Aktualisierung: 06.07.2017 18:18:29