St. Egidien auf dem Egidienplatz 3-10. St. Egidien Kirche St. Egidien-Kirche
Am Ostrand des Egidienplatzes erhebt sich die evangelisch-lutherische Barockkirche St. Egidien. Die mittelalterliche Kirche war eine zu Beginn des 12. Jahrhunderts neu errichtete Klosterkirche; sie ging auf das von Regensburg aus gegründete Schottenkloster St. Egidien zurück, das 1525 unter dem Abt Friedrich Pistorius aufgelöst wurde. Diese Kirche war eine dreischiffige romanische Basilika und findet sich wohl in Teilen in der heutigen, erst nach 1200 eingewölbten Eucharius-Kapelle wieder. Im 15. Jahrhundert wurde am Kloster und an der Kirche erhebliche Baumaßnahmen vorgenommen; unter anderem wurde das Mittelschiff der Kirche eingewölbt und gegen Osten ein gotischer Langchor vorgeschoben. Vom 6. zum 7. Juli 1696 vernichtete ein Brand das Kloster und den seit der Reformation als Predigtkirche dienenden Kirchenbau nahezu vollständig. Auf den Überresten des Vorgängerbaus wurde in den Jahren 1711 bis 1718 die Barockkirche neu errichtet. Baumeister waren Johann Trost und Gottlieb Trost. Es handelte sich dabei um das größte Nürnberger Bauvorhaben des 18. Jahrhunderts.
St. Egidien Kirche (Juni 2012)
Kirche St. Egidien (Juni 2012)
St. Egidien Eingangsportal (April 2015)
St. Egidien (April 2014)
St. Egidien Kirche (Juni 2012)
zurück zur Übersichtsseite: «Nürnberger Burgviertel - östlicher Teil»

Externe Links zur Kirche St. Egidien

zurück zum Seitenanfang
St. Egidien

St. Egidien

St. Egidien

Musik an St. Egidien Nürnberg

St. Egidien (Wikipedia) Egidienkloster (Wikipedia)
Egidienchor Nürnberg (Wikipedia)  
zur vorherigen Seite: «Egidienplatz» zurück zur Übersichtsseite: «Nürnberger Burgviertel - östlicher Teil» zur nächsten Seite: «Theresienstraße» zurück zum Seitenanfang Such- und Informationsseite Hauptmenü Manfred Wirth Homepage Manfred Wirth Kontaktadresse Email

© Manfred Wirth 26.09.1998

zurück zur Eingangsseite: «Nürnberg - Burgviertel»

Letzte Aktualisierung: 16.10.2015 16:41:54